Lindemann Silikon GmbH & Co.KG

Silikonformteile aus HTV oder LSR-Silikon - Qualitativ hochwertig

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Silikon Formteile Lindemann Silikon

Silikonformteile sind im Werkzeug vulkanisierte Bauteile aus HTV- oder LSR-Silikon, die je nach Compound von -60 °C bis 280 °C einsetzbar sind und mit Härten von 30 bis 90 Shore A gefertigt werden.

Maßgefertigte Silikonformteile

Unsere Kompetenz - Silikonformteile aus HTV und LSR-Silikon

Die Lindemann Silikon GmbH & Co. KG stellt bereits seit zwanzig Jahren Formteile aus Silikon her. Das bedeutet für Sie, dass wir als Hersteller bereits langjährige Erfahrung und Leistung vorweisen können. Unser Leistungsbereich erstreckt sich dabei über den gesamten Wertschöpfungsprozess eines Silikonformteils: von der Konstruktionsberatung über die Werkzeugerstellung, der Prototypenerstellung, Bemusterungsphase bis hin zur Serienherstellung.

Die interessanten Eigenschaften des Silikons ermöglicht die Herstellung von Teilen für die verschiedensten Anwendungsgebiete in den Bereichen von Industrie und Medizin.

Blaues Silikon-Formteil und Silikonschlauch für industrielle Anwendungen.

HTV-Silikon und Flüssigsilikon (LSR)

Wir bieten Ihnen qualitativ hochwertiges HTV-Silikon und Formteile aus Flüssigsilikon (LSR) an. HTV ist dabei die Abkürzung für hochtemperaturvernetzt. Bei LSR handelt es sich um die Abkürzung für Liquid Silicone Rubber.

HTV-Silikon wird überall dort verwendet, wo eine hohe Trinkwasserqualität erforderlich ist oder dort, wo Lebensmittelzulassungen an die Produkte gekoppelt sind. Flüssigsilikon (LSR) ist dabei ideal, wenn neben einer hohen Lebensmittelqualität auch hohe mechanische Eigenschaften benötigt werden. Ein wichtiges Beispiel dafür ist unter anderem der Weiterreißwiderstand.

Obendrein werden komplexere Formteile in der Regel aus Flüssigsilikon (LSR) hergestellt. Sollten Sie daher qualitativ hochwertige Silikonformteile in spezifischen Formen benötigen, so können wir dank LSR mit Sicherheit eine adäquate Lösung finden.

Weißes Silikon-Formteil mit zylindrischem Schaft und flachem Fuß, für Industrie

Silikon Formteile so individuell wie der Kunde selbst

Wir legen großen Wert darauf, für jeden Kunden die passenden Silikonformteile zu finden. Aus diesem Grund nehmen wir uns viel Zeit, um gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, was Sie benötigen und wie wir Ihre Vorstellungen bestmöglich umsetzen können. Wichtige Punkte dabei sind unter anderem die Geometrie, der Querschnitt, die Härte und die Farbe Ihrer Silikonformteile. 

Sie befinden sich in einer Branche mit vielen Richtlinien und Vorschriften? Auch dies ist kein Problem, denn wir stellen unter anderem auch Schaumprofile für verschiedene Anwendungen in der Medizintechnik her.

 Wenn Sie Silikonformteile von der Lindemann Silikon GmbH & Co. KG beziehen, so begleiten wir den gesamten Prozess von der Konstruktionsberatung über die Werkzeugerstellung bis hin zur Prototypenerstellung und Bemusterung der Formteile aus Silikon. Es gibt eine große Bandbreite an Abmessungen – von kleinen Größen bis hin zur Serienproduktion. So können wir sichergehen, dass die genau die Formteile erhalten, die Sie auch benötigen. So sichern wir Ihnen eine hohe Qualität zu, ob Sie in der Automobilindustrie oder im Pharmabereich arbeiten. 

Silikonformteil – wichtige Eigenschaften

Unabhängig von der Größe, der Form und der Ausführung gelten alle unsere Silikonformteile als sehr belastbar. Die Härte kann zwischen 30 und 90 Shore liegen. Ein besonderer Vorteil von Silikon ist die hohe Temperaturtoleranz. Unsere Produkte sind in Bereichen zwischen –60 Grad Celsius und 280 Grad Celsius einsetzbar. Außerdem können weder UV-Strahlen noch Regen, Wind oder andere Witterungserscheinungen den Formteilen aus Silikon etwas anhaben. 

Anwendung von Formteilen aus Silikon – Lebensmittel und Medizintechnik

Silikonformteile finden insbesondere in der Lebensmittelindustrie und in der Medizintechnik zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Sie dienen der Abdichtung von Geräten, Anlagen und besonderen Schnittstellen. Zusätzlich lassen sich mit ihnen auch Kameras oder Lampen abdichten. Des Weiteren werden sie zur akustischen Dämpfung, zur Isolierung und zum Schutz sensibler Bereiche in der Medizintechnik eingesetzt. 

Konfektionierung und Herstellung von Dichtungsrahmen

In den Bereich der Konfektionierung fallen: 

Des Weiteren können wir je nach Kundenwunsch:
Zusatzdienste
Unsere Kompetenzen
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Hochwertige Silikonformteile von Lindemann Silikon

Sie haben weitere Fragen zu unseren Silikonformteilen oder weiteren Produkten? Dann melden Sie sich gern bei uns. Zusammen mit Ihnen finden wir die passende Lösung für Ihre Vorstellungen und Ansprüche. Gern erhalten Sie von uns auch Muster-Spritzgussteile, damit Sie sich ein besseres Bild von unseren Produkten machen können. 

Silikonformteile im Video

Von der Zeichnung zum fertigen Bauteil: Das Video zeigt, welche Angaben für ein Formteil nötig sind und wie Temperatur, Medium, Härte und Stückzahl die Ausführung bestimmen.

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Weitere Einblicke in unsere Leistungen

Technische Daten: Silikonformteile

WerkstoffHTV-Festsilikon oder LSR-Flüssigsilikon
Härtebereich30 bis 90 Shore A
Temperaturbereich-60 °C bis 280 °C, je nach Compound
FertigungsverfahrenFormpressen und Transferpressen (HTV), Spritzguss (LSR)
Toleranzennach ISO 3302-1, Klasse M2 bis M3 je nach Geometrie
LebensmittelkontaktCompounds gemäß BfR-Empfehlung XV und FDA 21 CFR 177.2600 (wiederholter Lebensmittelkontakt) verfügbar
MedizintechnikCompounds mit Prüfung nach USP Class VI (USP <88>) verfügbar
Farbentransluzent oder eingefärbt nach Kundenvorgabe
OberflächenStandard, Smooth Surface, mit Bedruckung
NachbehandlungTempern (Post-Curing) für Lebensmittel- und Medizinanwendungen
LosgrößenPrototypen, Kleinserien und Serienfertigung

Weitere Fragen aus der Praxis

Wie werden Silikonformteile hergestellt?

Silikonformteile entstehen durch Vulkanisation in einem Formwerkzeug. HTV-Festsilikon wird im Formpress- oder Transferpressverfahren verarbeitet, LSR-Flüssigsilikon im Spritzgussverfahren mit Kaltkanal und beheiztem Werkzeug. Das Werkzeug bestimmt Geometrie, Trennebene und Angusslage und wird vor der Serienfertigung bemustert.

Welche Zulassungen sind für Silikonformteile mit Lebensmittelkontakt relevant?

Für den Lebensmittelkontakt werden Silikon-Compounds eingesetzt, die den Anforderungen der BfR-Empfehlung XV entsprechen. Die Empfehlung ist keine Rechtsvorschrift und stellt neben Rezepturvorgaben auch Anforderungen an das fertige Silikonelastomer, darunter Grenzwerte für flüchtige und extrahierbare Bestandteile. In den USA gilt FDA 21 CFR 177.2600 für Gummiartikel im wiederholten Lebensmittelkontakt. Die Eignung des konkreten Formteils wird über eine Konformitätserklärung dokumentiert.

Welche Fertigungstoleranzen gelten für Silikonformteile?

Maßtoleranzen für Silikonformteile werden nach ISO 3302-1 vereinbart. Üblich ist die Klasse M2 für Funktionsmaße, für unkritische Maße genügt oft M3. Weil Silikon beim Vulkanisieren und Tempern schwindet, wird das Schwindmaß des jeweiligen Compounds bei der Werkzeugauslegung berücksichtigt. Engere Toleranzen als M2 sind möglich, erhöhen aber den Werkzeug- und Prüfaufwand.

Was bedeutet USP Class VI bei Silikonformteilen für die Medizintechnik?

USP Class VI ist eine Prüfklassifizierung nach USP <88>, bei der das Material und seine Extrakte in vorgegebenen Tests geprüft werden, einschließlich eines Implantationstests. Sie klassifiziert das Rohmaterial, ersetzt aber keine vollständige Biokompatibilitätsbewertung des fertigen Medizinprodukts. Diese Bewertung erfolgt risikobasiert für die konkrete Anwendung und bleibt Aufgabe des Inverkehrbringers.

Wann ist LSR-Spritzguss wirtschaftlicher als das HTV-Pressverfahren?

LSR-Spritzguss ist bei großen Stückzahlen und komplexen Geometrien mit dünnen Wandstärken wirtschaftlicher, weil der Prozess automatisiert läuft und kurze Zykluszeiten erreicht. Das HTV-Pressverfahren hat geringere Werkzeugkosten und eignet sich für kleine bis mittlere Serien, große Bauteile und Compounds mit speziellen Zulassungen. Die Entscheidung fällt anhand von Stückzahl, Geometrie und Materialanforderung.

Warum werden Silikonformteile nach dem Vulkanisieren getempert?

Das Tempern (Post-Curing) reduziert flüchtige Bestandteile und vervollständigt die Vernetzung des Silikons. Für Formteile mit Lebensmittelkontakt und in der Medizintechnik ist dieser Schritt üblich, weil er die flüchtigen Anteile senkt und die mechanischen Eigenschaften stabilisiert. Getempert wird typisch mehrere Stunden im Umluftofen bei etwa 200 °C, die genauen Parameter hängen vom Compound ab.

Lassen sich Silikonformteile fest mit Kunststoff oder Metall verbinden?

Ja, Silikonformteile lassen sich im Mehrkomponentenverfahren direkt an Kunststoff- oder Metalleinleger anvulkanisieren, alternativ werden fertige Teile mit Primer verklebt oder mechanisch fixiert. Die Haftung hängt vom Substrat, von der Vorbehandlung und vom gewählten Compound ab, selbsthaftende LSR-Typen sind für geeignete Thermoplaste verfügbar.